Handelsstrategie-Scripting-Studio Grundlagen Handelsstrategie-Scripting Die Scripting-Engine erweitert die bisherigen Filter-Module, um eine freie programmierbare Script-Engine. Es soll hiermit ein sehr hohen Freiheitsgrad in der Umsetzung eigener Filter gegeben werden und Routineaufgaben in der Titel-und Kurspflege automatisiert werden können.   Use-Cases Use-Case: Automatischer Export von Transaktionsdaten  (Shareholder R/2 Börsensoftware) Use-Case: Automatische Watchliste auf Basis Indikator-Script (Shareholder R/2 Börsensoftware Use-Case: Automatische Stammdaten-Korrektur-Script (Shareholder R/2 Börsensoftware) Handelsstrategie-Studio Highlights Zugriff auf (alle) internen Datenobjekte Syntax-Highlighting Support einer produktiven und einer Entwicklungs-Version Support für Script-Bibliotheken, womit jedes Script von einem anderen aufgerufen werden kann. Dieser Mechanismus wird auch genutzt, um eine gemeinsame Bibliothek zu pflegen Hohe Ausführungsgeschwindigkeit (hier 0.4s über alle Aktien inkl. Log-Ausgaben) Source-Explorer Überblick Die Scripting-Engine führte freie geschriebene Scripte aus. Die Skripte sind in einem Pascal-Syntax, wobei spätere Alternativ-Sprachen denkbar sind (VB, Java, JS, Python). Der Einsatz der Scripting-Engine soll durchgängig durch SHAREholder vollzogen werden, d.h. eine Verwendung sowohl in Filter-Systemen, Druck-Templates als auch indirekt in den Handelssystemen ist vorgesehen. Der Startpunkt (v13.5) liegt hier bei einem Filtersystemen. Dabei ist ein wesentliches Feature der Zugriff auf alle relevanten internen Datenobjekte von SHAREholder. Es stehen damit beispielsweise folgende Funktionen zur Verfügung, die nicht nur lesenden Charakter haben: Automatische Anlegen einer Watchliste auf der Basis von Stammdaten-Filtern Automatische Bereinigung von Kommentaren in den vorhandenen Transaktionen, um hier nachträglich Ergänzungen vorzunehmen Automatische Bereinigung von Kursdaten Automatisches manuelles Erzeugen von Dateien (z.B. CSV-Export-Dateien) mit eigenen komplexeren Ausdrücken Anzeige von interessanten Titeln nach eigenen Regeln in Filterlisten Folgender Syntax wird grundsätzlich unterstützt, womit komplette Programmstrukturen unterstützt werden: begin .. end procedure & function if .. then .. else for .. to .. do .. step while .. do repeat .. until try .. except & try .. finally blocks case statements array constructors (x:=[ 1, 2, 3 ];) ^ , * , / , and , + , - , or , <> , >=, <= , = , > , < , div , mod , xor , shl , shroperators access to object properties and methods ( ObjectName.SubObject.Property) Damit sind in Summe komplexere Scripte in SHAREholder nutzbar für verschiedene Strategie-Filter-Umsetzungen aber auch für eigene Massenoperationen bis hin zu Im-Exportszenarien. Die in SHAREholder genutzt objektorientierte Programmierung kann dabei in Skripten werden, um auf Daten und Methoden hierarchisch zuzugreifen. Auch das Schreiben eigener Klassen ist möglich (siehe eigenen Abschnitt). Editor Der Editor setzt folgende Anforderungen um (Status v2.5): freie Codeeingabe  Autovervollständigung Parameter-Darstellung d.h. innerhalb von Funktionen, Proceduren werden die erlaubten Parameter gezeigt Syntax-Highlighting auf die eingestellte Default-Sprache (hier Pascal/Delphi) und  die Wiederverwendung von Code-Fragmenten durch Code-Bibliotheken Code-Folding d.h. das Ein/Ausklappen von Code-Fragmenten Snippet-Bibliothek, um sofort typische Fragmente nutzen zu können Automatischen Source-Explorer für aktuelle procedures und Variablen Dokumentation SHAREholder interne Methoden und Klassen Eine Dokumentation der aktuell zur Verfügung stehenden Methoden die in den Scripten genutzt und referenziert werden können, finden Sie unter:  https://www.shareholder24.com/docs/classes.html Syntax der Scripte Scripte enthalten a) procedure und function declarations und b) Haupt-Blöcke. SCRIPT 1: procedure DoSomething; begin CallSomething; end; begin DoSomething; end; SCRIPT 2: begin DoSomething; end; SCRIPT 3: function MyFunction; begin result:='Ok!'; end; SCRIPT 4: CallSomethingElse; Statements sollten immer mit einem Semikolon ";" abgeschlossen werden. begin..end Blöcke können jederzeit genutzt werden, um Statements zu gruppieren. Diese sind damit mit der Code-Folding-Funktion später auch ein-ausklappbar. Identifier Identifier Namen in Scripten (Variablen-Namen, function and procedure names, etc.) folgen folgenden einfachen Regeln:  should begin with a character (a..z or A..Z), or '_', and can be followed by alphanumeric chars or '_' char.  Cannot contain any other character os spaces. Gültige Identifier: VarName _Some V1A2 Einige ungültige Identifier: 2Var My Name Some-more This,is,not,valid Zuweisungen Weisen Sie einen Wert oder ein Ausdrucksergebnis einer Variable oder Objekteigenschaft einfach mit ":=" zu. MyVar := 2; Button.Caption := 'This ' + 'is ok.'; Zeichenketten Zeichenketten/Strings (Folge von Zeichen) werden in einfachen Anführungszeichen (') deklariert. Charakter. Doppelte Anführungszeichen (") werden nicht verwendet. Sie können auch " verwenden, als Zeichen innerhalb einer Zeichenkette. Es ist nicht notwendig, den '+'-Operator zu verwenden, um Zeichen-Codes zu einer Zeichenkette hinzuzufügen z.B. New-Lines mit Code: #13 und Code: #10. Einige Beispiele: A := 'This is a text'; Str := 'Text '+'concat'; B := 'String with CR and LF char at the end'#13#10; C := 'String with '#33#34' characters in the middle'; Kommentare Kommentare können innerhalb des Skripts eingefügt werden. Sie können //-Zeichen oder (* *) oder { } verwenden. Bei Blöcke mit // Zeichen wird der Kommentar am Ende der Zeile beendet. //This is a comment before ShowMessage ShowMessage('Ok'); (* This is another comment *) ShowMessage('More ok!'); { And this is a comment with two lines } ShowMessage('End of okays'); Variablen Es ist nicht notwendig, Variablentypen in einem Skript zu deklarieren, obwohl Sie jede beliebige Art darin verwenden können. Sie können eine Variable nur mit der var-Direktive und ihrem Namen deklarieren: procedure Msg; var S; begin S:='Hello world!'; ShowMessage(S); end; var A; begin A:=0; A:=A+1; end; var S: string; begin S:='Hello World!'; ShowMessage(S); end; Arrays Auch wenn der Typ der Variablen nicht erforderlich ist und in den meisten Fällen ignoriert wird, gibt es einige spezielle Typen, die eine eigene Bedeutung haben. Sie können so Variablen als Array deklarieren und die Variable wird automatisch als ein Variantenarray dieses Typs initialisiert: var Arr: array[0..10] of string; begin Arr[1] := 'first'; end; Der Typ der Array-Elemente und der niedrige Index sind optional. Die nachfolgenden Beispiele sind alle gültig und resultieren in demselben Array-Typ: var Arr1: array[0..10] of string; Arr2: array[10] of string; Arr3: array[0..10]; Arr4: array[10]; Skript-Arrays beginnen immer bei 0, wenn nicht eine andere Start-Zahl festgelegt worden sind. Es existiert eine Skriptunterstützung für Array-Konstruktoren und Unterstützung auch für Varianten-Arrays. Zum Konstruieren ein Array, verwenden Sie die Zeichen "[" und "]". Sie können eine Array-Verschachtelung mit mehreren Indizes konstruieren.  Sie können dann über Indizes auf Arrays zugreifen. Wenn ein Array aus mehreren Indizes besteht, trennen Sie die Indizes mit ",". Wenn Variable ein Varianten-Array ist, unterstützt das Skript automatisch die Indizierung in diesem variabel. Eine Variable ist ein Variantenarray, wenn sie über ein Array zugewiesen wurde. Konstruktor, wenn es eine direkte Referenz auf eine Delphi-Variable ist, die eine Variante ist Array oder wenn es mit VarArrayCreate erstellt wurde NewArray := [ 2,4,6,8 ]; Num:=NewArray[1]; //Num receives "4" MultiArray := [ ['green','red','blue'] , ['apple','orange','lemon'] ]; Str:=MultiArray[0,2]; //Str receives 'blue' MultiArray[1,1]:='new orange'; Indexes Strings, Arrays und Array-Eigenschaften können mit "[" und "]" Zeichen indiziert werden. Beispiel: Wenn Str eine Zeichenkettenvariable ist, gibt der Ausdruck Str[3] die dritte Zeichen in der durch Str bezeichneten Zeichenkette. MyChar:=MyStr[2]; MyStr[1]:='A'; MyArray[1,2]:=1530; Lines.Strings[2]:='Some text'; if-statements Es gibt zwei Formen der if-Anweisung: if...then und die if...then...else. Wenn der if-Ausdruck wahr ist, wird die Anweisung (oder der Block) ausgeführt. Wenn es einen anderen Teil gibt und der Ausdruck falsch ist, wird die Anweisung (oder der Block) nach dem anderen ausführen.  if J <> 0 then Result := I/J; if J = 0 then Exit else Result := I/J; if J <> 0 then begin Result := I/J; Count := Count + 1; end else Done := True; while-statements Eine while-Anweisung wird verwendet, um eine Anweisung oder einen Block zu wiederholen, während eine Bedingung (Ausdruck) als wahr ausgewertet wird. Die Kontrollbedingung wird ausgewertet vor der Anweisungsfolge. Wenn also die Bedingung bei der ersten Iteration falsch ist, wird die Anweisungsfolge nie ausgeführt. Die while-Anweisung führt ihre konstituierende Aussage (oder Block) wiederholt aus, solange der Ausdruck in der Iteration gültig bleibt.  while Data[I] <> X do I := I + 1; while I > 0 do begin if Odd(I) then Z := Z * X; I := I div 2; X := Sqr(X); end; while not Eof(InputFile) do begin Readln(InputFile, Line); Process(Line); end; repeat statements Die Syntax einer Wiederholungserklärung ist Wiederholungserklärung1; ...; Erklärung; bis Ausdruck, wobei expression einen booleschen Wert zurückgibt. Die Wiederholungsanweisung führt seine Sequenz von konstituierenden Aussagen kontinuierlich aus und testet Ausdruck nach jeder Iteration. Wenn der Ausdruck True zurückgibt, wird die Wiederholung Anweisung beendet. Die Sequenz wird immer mindestens einmal ausgeführt, weil Ausdruck wird erst nach der ersten Iteration ausgewertet. Beispiele: repeat K := I mod J; I := J; J := K; until J = 0; repeat Write('Enter a value (0..9): '); Readln(I); until (I >= 0) and (I <= 9); for statements Scripter unterstützt Anweisungen mit folgender Syntax: für Zähler :=initialValue bis finalValue    do-Anweisung Bei einer Anweisung, die den Zähler auf initialValue setzt, wird die Ausführung der Anweisung wiederholt (oder Block) und erhöhen den Wert des Zählers, bis der Zähler den Endwert erreicht hat. for c:=1 to 10 do a:=a+c; for i:=a to b do begin j:=i^2; sum:=sum+j; end; case-statements Der Scripter unterstützt Fallanweisungen mit folgender Syntax: case selectorAusdruck von caseexpr1: Aussage1; ... caseexprn: Anweisung1; ..; else elsestatement; end Wenn selectorAusruck mit dem Ergebnis eines der case-Ausdrücke übereinstimmt, wird die entsprechende Anweisung (oder der entsprechende Block) ausgeführt. Andernfalls wird das elsestatement ausgeführt. Ansonsten ist ein Teil der caseexprn-Anweisung optional. Anders als in Delphi muss die case-Anweisung im Skript nicht nur ordinale Werte verwenden. Sie können sowohl im Selektorausdruck als auch im Case-Ausdruck Ausdrücke beliebigen Typs verwenden. Beispiel: case uppercase(Fruit) of 'lime': ShowMessage('green'); 'orange': ShowMessage('orange'); 'apple': ShowMessage('red'); else ShowMessage('black'); end; function and procedure declaration Die Deklaration von Funktionen und Prozeduren ist ähnlich wie bei Object Pascal in Delphi, mit dem Unterschied, dass man keine Variablentypen angibt. Genau wie bei OP verwenden Sie implizit deklarierte Ergebnisvariablen, um Funktionswerte zurückzugeben. Es können auch Parameter per Referenz verwendet werden, mit der erwähnten Einschränkung: es ist nicht notwendig, Variablentypen anzugeben. Für eine einfacher Lesbarkeit kann dies jedoch genutzt werden ergänzend zu einer Namensgebung, die den Ergebnis-Typ mit in den Funktionsnamen aufnimmt z.B. TodayAsString ,TodayAsDate ... procedure HelloWord; begin ShowMessage('Hello world!'); end; procedure UpcaseMessage(Msg); begin ShowMessage(Uppercase(Msg)); end; function TodayAsString; begin result:=DateToStr(Date); end; function Max(A,B); begin if A>B then result:=A else result:=B; end; procedure SwapValues(var A, B); Var Temp; begin Temp:=A; A:=B; B:=Temp; end; Script-based libraries Skript-basierte Bibliothek ist das Konzept, bei dem ein Skript andere Skripte "benutzen" kann (zum Aufruf von Prozeduren, zum Setzen globaler Variablen usw.). Nehmen Sie zum Beispiel die folgenden Skripte: //Script 1 uses Script2; begin Script2GlobalVar := 'Hello world!'; ShowScript2Var; end; //Script2 var Script2GlobalVar: string; procedure ShowScript2Var; begin ShowMessage(Script2GlobalVar); end; Wenn Sie das erste Skript ausführen, "benutzt" es Script2, und dann ist es in der Lage, globale Variablen zu lesen/schreiben und Prozeduren aus Script2 aufzurufen. Das einzige Problem hier ist, dass Skript 1 "wissen" muss, wo es Skript2 finden kann. Wenn der Compiler z.B. einen Bezeichner in der uses-Klausel erreicht, muss er wissen, wo es zu finden ist: uses Classes, Forms, Script2; Hier wird nun folgender Ablauf abgebildet, um die Bibliothek auf verschiedene Weise zu "laden": 1. Er versucht, eine registrierte Delphi-basierte Bibliothek mit diesem Namen zu finden. Mit anderen Worten, jede Bibliothek, die bei RegisterScripterLibrary registriert wurde. Dies gilt sowohl für die importierte VCL, die mit Scripter Studo bereitgestellt wird, als auch für die vom Import-Tool importierten Klassen. Dies ist der Fall für Klassen, Formulare und andere Einheiten. 2. Versucht, ein Skript in der Scripts-Sammlung zu finden, bei dem UnitName mit dem Bibliotheksnamen übereinstimmt. Jedes TatScript-Objekt in der Scripter.Scripts-Sammlung verfügt über eine UnitName-Eigenschaft. Sie können diese Eigenschaft manuell einstellen, so dass das Skript-Objekt in diesen Situationen wie eine Bibliothek behandelt wird. Im obigen Beispiel könnten Sie ein Skript-Objekt hinzufügen, seine SourceCode-Eigenschaft auf den Skript-2-Code setzen und dann UnitName auf 'Skript2' setzen. Auf diese Weise könnte das Skript1 das Skript2 als Bibliothek finden und seine Variablen und Funktionen verwenden. 3. Versucht, eine Datei zu finden, deren Name mit dem Bibliotheksnamen übereinstimmt (wenn LibOptions.UseScriptFiles auf 'true' gesetzt ist) Wenn LibOptions.UseScriptFiles auf true gesetzt ist, versucht der Skripter, die Bibliothek in Dateien zu finden. Wenn das Skript z. B. "uses Script2;" hat, sucht es nach Dateien mit dem Namen "Script2.psc". Declaring classes in script (script-based classes) Es ist jetzt möglich, Klassen in einem Skript zu deklarieren. Mit dieser Funktion können Sie eine Klasse deklarieren, um sie auf ähnliche Weise wie in Delphi zu verwenden: Sie erstellen eine Instanz der Klasse und verwenden sie wieder. Jede Klasse muss in einem separaten Skript deklariert werden, d.h. Sie müssen für jede zu deklarierende Klasse ein Skript haben. Sie machen das Skript zu einem "Klassenskript", indem Sie die $CLASS-Direktive am Anfang des Skripts, gefolgt vom Klassennamen, hinzufügen: //Turn this script into a class script for TSomeClass {$CLASS TSomeClass} Methoden und Eigenschaften Jede in einem Klassenskript deklarierte globale Variable wird tatsächlich zu einer Eigenschaft der Klasse. Jede Prozedur/Funktion in einem Skript wird zu einer Klassenmethode. Die Hauptroutine des Skripts wird immer dann ausgeführt, wenn eine neue Instanz der Klasse erzeugt wird, so dass sie als Klasseninitialisierer verwendet werden kann und Sie einige Eigenschaften auf Standardwerte setzen und eine ordnungsgemäße Klasseninitialisierung durchführen können. //My class script {$CLASS TMyClass} uses Dialogs; var MyProperty: string; procedure SomeMethod; begin ShowMessage('Hello, world!'); end; // class initializer begin MyProperty := 'Default Value'; end; Nutzung der Klassen Sie können die Klasse aus anderen Skripten heraus verwenden, indem Sie einfach eine neue Instanz der genannten Klasse erzeugen:Sie können die Klasse aus anderen Skripten heraus verwenden, indem Sie einfach eine neue Instanz der genannten Klasse erzeugen: uses MyClassScript; var MyClass: TMyClass; begin MyClass := TMyClass.Create; MyClass.MyProperty := 'test'; MyClass.SomeMethod; end; Einzelheiten der Implementierung Die im Skript deklarierten Klassen sind "Pseudo"-Klassen. Das bedeutet, dass keine neuen Delphi-Klassen erstellt werden. Obwohl Sie z.B. in dem obigen Beispiel TMyClass.Create aufrufen, der Name "TMyClass" nur für das Skriptsystem bedeutet, gibt es keine Delphi-Klasse mit dem Namen TMyClass. Alle Objekte, die als skriptbasierte Klassen erstellt werden, sind eigentlich Instanzen der Klasse TScriptBaseObject. Sie können dieses Verhalten ändern, um Instanzen einer anderen Klasse zu erzeugen, aber diese neue Klasse muss von der Klasse TScriptBaseObject erben. Sie definieren die Basisklasse für alle "Pseudo"-Klassenobjekte in der Scripter-Eigenschaft ScriptBaseObjectClass. Speicherverwaltung Obwohl Sie in Skripten die Methode Free aufrufen können, um Speicher freizugeben, der mit Instanzen von skriptbasierten Klassen verbunden ist, müssen Sie das nicht tun. Alle in Skripten erstellten Objekte, die auf Skript-Klassen basieren, werden schließlich von der Skripter-Komponente zerstört. Einschränkungen Da Scripter keine neuen echten Delphi-Klassen erstellt, gibt es einige Einschränkungen, was Sie damit machen können. Die wichtigste ist, dass Vererbung nicht unterstützt wird. Da alle Klassen in Skripter tatsächlich dieselbe Delphi-Klasse sind, können Sie keine Klassen erstellen, die von einer anderen Delphi-Klasse erben, außer der in der Klasse TScriptBaseObject deklarierten. Demo-Script Hier ein sehr einfaches Script, was über alle Aktien iteriert und eine Ausgabe macht, wenn eine RIC[isin] Variable definiert wurde.  Dies ist nur eine Demo-Beispiel, zeigt aber relativ einfach die Funktionsweise. Idee des Scripts war es fehlerhaften Daten-Setups in Aktien zu finden und diese auch automatisch zu korrigieren. uses Common; (* CreateDate: 10.03.2019 Author: Jens Werschmoeller Required: Shareholder-Version ab 19.3.x (neue Object-Type-Definition notwendig) *) procedure doSetup; var lColumn: TListColumn; begin varPanelProgress.Progress.CompletionSmooth:=true; (* BeginUpdate/EndUpdate sollte aus Performancegründen zwingend genutzt werden! *) varLog.BeginUpdate; varLog.Items.Clear; (* Header für das Logging passend vorbereiten *) varLog.Columns.Clear; lColumn:=varLog.Columns.Add; lColumn.Caption:='Name'; lColumn.Width:=350; lColumn:=varLog.Columns.Add; lColumn.Caption:='Alter Wert'; lColumn.Width:=200; lColumn:=varLog.Columns.Add; lColumn.Caption:='Neuer Wert'; lColumn.Width:=200; varLog.GroupView:=false; varLog.EndUpdate; end; (* Ziel: Automatische Korrektur der RIC-Einträge und gleichzeitig einfachstes Demo-Programm *) procedure doRun( pIsSimulation: Boolean ); var lStock: TStock; lStockVar: TStockVariable; lLogItem: TListItem; begin (* Log-Einträge werden über die varLog-Variable geschrieben, die vom Typ TAdvListView darstellt. Diese greift über .Items auf alle Log-Zeilen zu. In der Common-Bibliothek sind vereinfachte Methoden-Zugriffe möglich wie doLog *) varPanelProgress.Progress.Max:=varStocks.Count; varPanelProgress.Progress.Min:=1; varPanelProgress.Progress.ShowGradient:=true; (* Durchlauf alle Titel zur Prüfung *) for idxStock:=1 to varStocks.Count do if (varIsCanceled=false) then begin lStock:=varStocks.Items[idxStock-1]; (* Zugriff auf den Fortschrittsbalken mit Aktualisierung auf die aktuelle Index-Position *) varPanelProgress.Progress.Position:=idxStock; (* Aus Performancegründen wird nur bei jedem 500. Durchlauf überhaupt die Anzeige am Frontend aktualisiert *) if (idxStock mod 500=0) then varApplication.ProcessMessages; (* Zugriff entspricht itStock.StockVariables.ItemsName['RIC[isin]']; Über die ID ist es jedoch "stabiler" *) lStockVar:=lStock.StockVariables.ItemsNr[12]; if (lStockVar<>nil) then begin (* Logging der Ergebnisse über die Hilfsmethode in der Common-Lib / siehe Reiter Gemeinsame Bibliothek *) itLogItem:=doLogAndCheck(lStock.Displayname+' ['+lStock.ISIN+'], '+lStock.Sector); itLogItem.SubItems.Add(lStockVar.Wert); (* Neue Wertzuweisungen der Variablen sind einfach möglich über itStockWert.Wert = ... *) itLogItem.SubItems.Add('-'); end; end; end; begin doSetup; doRun( true ); end; Optionale Handelsstrategie-Parameter Handelsstrategien können einfacher benutzt werden, wenn statt statischer Code-Anpassung beim Durchlauf einer Strategie eine Vorauswahl durch den Nutzer erfolgen kann. Hierfür ist eine "Optionale Auswahlbox" (s.o.) verfügbar gemacht, die in der Strategie selbst individuell initialisiert werden kann mit Werte und auch individuell ausgewertet werden kann. Beispiele hierfür sind: Anzeige und Auswahl aus den verfügbaren Watchlisten auf denen die Strategie angewendet werden soll Anzeige und Auswahl aus den verfügbaren Marktsegmenten auf denen die Strategie angewendet werden soll Auswahl eines Detail-Levels für die Anzeige z.B. Log-Info, Log-Error, Log-Details Die Auswahlbox ist im Default leer und muss auch nicht benutzt werden. Um diese in der eigenen Strategie zu nutzen, muss lediglich eine SubRoutine "doInit" eingerichtet werden. Nachfolgend ein Beispiel für die Auswahl einer optionalen Watchliste: Initialisierungs-Routine "doInit" für die Auswahlbox procedure doInit; begin varWatchlists.InitStrings( varParamCombobox.Items, true); varParamCombobox.Items.Insert(0,'Kein Watchlisten-Filter'); varParamCombobox.ItemIndex:=0; varParamCombobox.Enabled:=true; end; Nutzung der Nutzerauswahl in der Auswahlbox procedure doRun; var fCheckWatchlist: TWatchlist; begin varPanelStatus.Text:='Los gehts ... '; varPanelProgress.Progress.Max:=varStocks.Count; varPanelProgress.Progress.Min:=1; itLogItem:=nil; if (varParamCombobox.ItemIndex>=0) and (varParamCombobox.Items.Objects[varParamCombobox.ItemIndex]<>nil) then fCheckWatchlist:=varWatchlists.getItemWithName(varParamCombobox.Items[varParamCombobox.ItemIndex]) else fCheckWatchlist:=nil; for idxStock:=1 to varStocks.Count do if (varIsCanceled=false) then begin itStock:=varStocks.Items[idxStock-1]; itBenchmarkStock:=varStocks.ItemISIN[getBenchmarkISIN]; iPoints:=0; varPanelProgress.Progress.ShowGradient:=true; varPanelProgress.Progress.Position:=idxStock; if (idxStock mod 500=0) then varApplication.ProcessMessages; if (itStock.StockNetValues.Count>3) and (calcMarktkapitalisierung>0.01) and //(Segments.getAndToInternalNrAsBool(itStock.StockSegments, itSegment.Nr)) and ((fCheckWatchlist=nil) or (fCheckWatchlist.List.FindISIN(itStock.ISIN))) then begin Nutzung im Handelsstrategie-Studio Im Studio steht die Auswahlbox für die Entwicklung ebenfalls zur Verfügung. Um die Routine zu starten, muss einmalig der Button "Initialisierung" aufgerufen werden. Die Hauptroutine (hier im doRun) sollte aber auch damit umgehen können, wenn die Auswahlbox leer ist d.h. varParamCombobox.Count=0 oder varParamCombobox.ItemIndex=-1 keine aktuelle Auswahl besitzt. Scripting für Indikatoren Die folgenden Beispiele stehen auch im Scripting-Studio in der Profiversion zur Verfügung und ergeben nach Ausführung folgende Ergebnisse d,h. direkte Logausgabe im Scripting-Studio nach eigener Formatierung und im Watchlisten-Fenster die korrekte automatische Zuordnung und Erstellung der Titel.    uses Common; (* CreateDate: 31.07.2014 Author: Jens Werschmoeller Required: 13.4.18 Ziel ist die Demonstration der Anwendung von Indikatoren. Hier am Beispiel am RSI-Indikator, wo eine Signalgenerierung abgefragt wird. Vorhandene Einstellungen werden dabei aus den Charteinstellungen übernommen, können aber auch per Parameter-Setup überschrieben werden Besonderheiten: - Der Indikator kann allein über die Konstante beim Aufruf CreateIndicatorWithType gewechselt werden - Der Ergebnistyp kann mit CalculateXXXX - Methoden zwischen Ergebniswert, Triggerwert, Aktivierungsgrad etc. jederzeit abgerufen werden - Es können aktiv Watchlisten manipuliert werden, hierzu wird über doSetup eine passende Watchliste, wenn notwendig angelegt und die gefundenen Titel hinzugefügt. Hierbei können dann auch beliebige Kommentare gesetzt werden *) (* Vorlagerte Variablendefinition ist nur für den Editor notwendig, damit diese erkannt werden und für die Autovervollständigung genutzt werden können *) var itIndicator : TISignalindicator; itStock: TStock; itLogItem: TListItem; itWatchlist: TWatchlist; itWatchItem: TWatchListItem; procedure doSetup; begin {* Watchliste anlegen, wenn nicht vorhanden *} itWatchlist:=varWatchlists.FindOrCreate('Script-GD-Crossover'); {* Alle vorhandenen Watchlisten-Einträge entfernen *} itWatchlist.List.Clear; (* Header für das Logging passend vorbereiten *) varLog.Column[1].Caption:='Indicator-Value'; varLog.Column[1].Width:=200; varLog.Column[2].Caption:='Kursanzahl'; varLog.Column[2].Width:=200; varLog.Column[3].Caption:='Signaltyp'; varLog.Column[3].Width:=200; end; procedure doRun( indicatorTypeID: Integer); var fSegment: TSegment; begin varLog.BeginUpdate; varLog.Items.Clear; (* Durchlauf alle Titel zur Prüfung *) for idxStock:=1 to varStocks.Count do begin itStock:=varStocks.Items[idxStock-1]; (* Verwende nur Titel, die Deutsche Bank im Namen enthalten if (Pos('Deutsche Bank',itStock.Name)<>0) then if (Pos('DAX',varSegments.GetName( itStock.StockSegments ))<>0) then etc. *) if (itStock.Country='Deutschland') then begin (* Erzeuge den Indikator hier als den RSI-Indikator *) itIndicator:=varIndicators.CreateIndicatorWithTypeID(indicatorTypeID); (* Gebe dem Indikator die notwendigen Kursdaten des aktuellen Titels *) itIndicator.Kurse:=itStock.Kurs.createCache; (* Mittels Indicator.Parameter.Items[1].Wert:=10; könnten die Parameter des Indikators verändert werden. Die Bedeutung der Parameter muss pro Indikator nachgeschaut werden z.B. über Einstellungen / Indikatorengruppen / Doppelklick auf den Indikator *) (* Berechne die Ergebniswerte für das heutige Datum fValue:=itIndicator.CalculateValue(Trunc(Now()), itIndicator.Kurse); *) fValue:=itIndicator.CalculateErgActivation(Trunc(Now()), itIndicator.Kurse); (* Wenn ein Kauf/Verkaufssignal vorliegt, dann Logeintrag + Watch-Eintrag erzeugen *) if (fValue<>0) then begin (* Logging der Ergebnisse *) itLogItem:=doLogAndCheck(itStock.Displayname+' ['+itStock.ISIN+'], '+itStock.Sector); itLogItem.SubItems.Add(FloatToStr(fValue)); if (itIndicator.Kurse<>nil) then itLogItem.SubItems.Add(InttoStr(itIndicator.Kurse.Count)) else itLogItem.SubItems.Add('-'); if (fValue<0) then itLogItem.SubItems.Add('Verkaufssignal') else itLogItem.SubItems.Add('Kaufsignal'); {* Watchlisteneintrag erzeugen *} itWatchItem:=TWatchListItem.Create(itStock); itWatchItem.CompareDate:=Now; if (fValue<0) then itWatchItem.Comment:='IndSignal:Verkaufssignal' else itWatchItem.Comment:='IndSignal:Kaufsignal'; itWatchlist.List.Add(itWatchItem); end; end; end; varLog.EndUpdate; end; begin doSetup(); doRun(cRSI); end; Logging in Scripten Bereits in eines der ersten Beispiele integriert wurde das Logging in eine Standard-Debug-Ausgabe. Die hohe Flexibilität in der Darstellung des Loggings wird über eine Komponente von TMS-Software ermöglicht "TAdvListview".  https://www.tmssoftware.com/alvdoc.htm#Properties Um die Funktionsweise möglichst einfach zu beschreiben hier konkret ein Beispiel aus eines der Standard-Beispielen:   Der dabei für verantwortliche Code ist sehr einfach für den Fall, dass ein Titel passend gefunden wurde. Die genutzten Variablen können (müssen aber nicht) zuvor definiert werden mit itLogItem: TAdvListItem; itStock und lSchillerKGV sind zuvor belegt worden im Programmcode und werden jetzt im Beispiel nur genutzt. itStock ist vom Typ TStock und besitzt daher dessen Eigenschaften. doLogAndCheck ist bereits in der Gemeinsamen Bibliothek angelegt und ist nachfolgend nur zur Vereinfachung dargestellt. Der Code kann natürlich aber auch jedesmal aufgenommen werden bzw. beliebig angepasst werden. Siehe:  TStock function doLogAndCheck( logMessage ): TListItem; begin result:=varLog.Items.Add; with result as TListItem do begin Caption:=logMessage; checked:=true; groupID:=1; end; end; itLogItem:=doLogAndCheck(itStock.Displayname+' ['+itStock.ISIN+'], '+itStock.Sector); itLogItem.subItems.Add('-'); itLogItem.subItems.Add(FloatToStr(lSchillerKGV)); Hier der zugehörige Code-Teil für die Darstellung jedes geprüften Titels. Die GroupID ordnet dabei der ersten optischen Gruppe (siehe Screenshot / zwei ein-ausklappbare Bereiche) diesen Logeintrag zu.Im ersten Beispiel (s.o.) wird dies mit groupID:=1 entsprechend der zweiten Gruppe zugeordnet. function doLog( logMessage): TListItem; begin result:=varLog.Items.Add; with result as TListItem do begin Caption:=logMessage; groupID:=0; end; end; doLog(itStock.Displayname+'- Anzahl Jahre:'+intToStr(cntYears)); Verfügbare Variablen und Datenstrukturen Variable Typ-Referenz Hintergründe Beispiel-Zugriffe 1 varApplication TApplication Zugriff auf das Applikationsobjekt der Anwendung wie z.B. Application.ProcessMessages (Abarbeitung von UI-Refreshs) 2 varParamCombobox TAdvOfficeComboBox Zugriff auf eine Auswahlbox, die für den Nutzer angezeigt wird, um für das Script Auswahloptionen für den Nutzer zur Verfügung zu stellen. In der Susan-Levermann-Strategie wird über diese eine Liste der verfügbaren Watchlisten angezeigt und nutzbar gemacht. Für Nutzer der Strategie steht der entsprechende Source-Code zur Verfügung. z.B. für Watchlisten Depots Marktsegmente Auswahlbox für den Nutzer füllen mit allen Watchlisten-Einträgen, danach mit allen MarktSegment-Einträgen und final als ersten Eintrag (Index=0) "Kein-Watchlisten-Filter" einfügen. varParamCombobox.Items.Clear; for lIx:=1 to varWatchlists.Count do varParamCombobox.Items.AddObject('Watchliste: '+varWatchlists.Items[lIx-1].Displayname, varWatchlists.Items[lIx-1]); for lIx:=1 to varSegments.Count do varParamCombobox.Items.AddObject('Markt: '+varSegments.Items[lIx-1].Displayname, varSegments.Items[lIx-1]); varParamCombobox.Items.Insert(0,'Kein Watchlisten-Filter'); varParamCombobox.ItemIndex:=0; varParamCombobox.Enabled:=true; 3 varParamCheckbox TAdvOfficeCheckBox Zugriff auf eine Checkbox, die für den Nutzer angezeigt wird, um für das Script Auswahloptionen für den Nutzer zur Verfügung zu stellen. In der Susan-Levermann-Strategie wird diese für "Detaillierte Konfiguration" als Option genutzt. Aktiviere überhaupt die Auswahlbox für den Nutzer.  Im Standard wird die Auswahlbox überhaupt nicht angezeigt. Hinweis: Dies sollte vorzugsweise in einer "doInit-Methode" passieren.  varParamCheckbox.Caption:='Frage Strategie-Parameter individuell ab ...'; varParamCheckbox.Enabled:=true; varParamCheckbox.Visible:=true; 4 varLog TAdvListView Die Primärausgabe erfolgt über das varLog-Objekt vom Typ TAdvListview. Es ist eine Komponente zur hierarchischen, gruppierten Tabellenausgabe von Informationen. Die Objekte besitzt Columns und eine GroupView-Eigenschaft zur automatischen Gruppierung von Einträgen. Um ein neuen Log-Eintrag zu erzeugen, kann über varLog.Items.Add eine neue Zeile eingefügt werden. Das dabei zurückgegebene Objekt ist vom Typ TListItem, was eine Caption, eine GroupID, ImageIndex, Checked-Eigenschaft besitzt. Kopfzeile der Logausgabe gestalten: (* BeginUpdate/EndUpdate sollte aus Performancegründen zwingend genutzt werden! *) varLog.BeginUpdate; varLog.Items.Clear; (* Header für das Logging passend vorbereiten *) varLog.Columns.Clear; lColumn:=varLog.Columns.Add; lColumn.Caption:='Name'; lColumn.Width:=350; lColumn:=varLog.Columns.Add; lColumn.Caption:='Alter Wert'; lColumn.Width:=200; lColumn:=varLog.Columns.Add; lColumn.Caption:='Neuer Wert'; lColumn.Width:=200; varLog.GroupView:=false; varLog.EndUpdate; Konkretes Logging: function doLogWithOneSubMessage( logMessage, logSubMessage ): TListItem; begin result:=varLog.Items.Add; with result as TListItem do begin Caption:=logMessage; subitems.add( logSubMessage ); groupID:=0; end; end; Automatische Sortierung: varLog.SortColumn:=pColumn+1; varLog.SortDirection:=pSortDirection; varLog.SortType:=3; varLog.Sort; 5 varPanelStatus TAdvOfficeStatusPanel Status-Updates für den Nutzer über die Statuszeile. Dabei können primär Textnachrichten über die varPanelStatus.Text Eigenschaft ausgegeben werden.- 6 varPanelProgress TAdvOfficeStatusPanel Status-Updates für den Nutzer über die Statuszeile. Dabei liegt der Fokus auf der Fortschrittsanzeige. varPanelProgress.Progress.Max:=varStocks.Count; varPanelProgress.Progress.Min:=1; varPanelProgress.Progress.ShowGradient:=true; 7 varIsCanceled Boolean Der Nutzer kann ein Script in der Berechnung abbrechen. Dabei wird das Script nicht hart abgebrochen, sondern zunächst nur die Variable auf "true" gesetzt. Innerhalb des Scripts sollte diese daher immer abgefragt werden, um einen geordneten Abbruch zu realisieren. Haupt-Iteration über alle Aktien, wobei aber bei jeder Iteration explizit die Abbruchsvariable "varIsCanceled" geprüft wird, um geordnet abzubrechen: (* Durchlauf alle Titel zur Prüfung *) for idxStock:=1 to varStocks.Count do if (not varIsCanceled) then begin 8 varStocks TStocks Zugriff auf alle Assets/Stocks in ShareHolder. Der Zugriff kann dabei sowohl lesend, als auch schreibend erfolgen. So können z.B. automatisiert Namensanpassungen vorgenommen werden. Iteration über alle Stocks: (* Durchlauf alle Titel zur Prüfung *) for idxStock:=1 to varStocks.Count do if (varIsCanceled=false) then begin itStock:=varStocks.Items[idxStock-1]; Zugriff auf Stock-Variablen, um diese automatisiert zu verändern: (* Zugriff entspricht itStock.StockVariables.ItemsName['RIC[isin]']; Über die ID ist es jedoch "stabiler" *) lStockVar:=lStock.StockVariables.ItemsNr[12]; if (lStockVar<>nil) then begin ... 9 varIndicators TIndicatorGroups  Mittels Indicator.Parameter.Items[1].Wert:=10; könnten die Parameter des Indikators verändert werden. Die Bedeutung der Parameter muss pro Indikator nachgeschaut werden z.B. über Einstellungen / Indikatorengruppen / Doppelklick auf den Indikator. itIndicator:=varIndicators.CreateIndicatorWithTypeID(cRSL); 10 varSegments TSegments  Zugriff auf alle Marktsegmente z.B. DAX, MDAX etc. 11 varTransactions TTransactions  12 varWatchlists TWatchlists Zugriff auf die internen Watchlisten.  Neue Watchliste erzeugen, wenn nicht zuvor angelegt mit dem Namen "Wa:ETF-Momentum-Sortlist" if (fFirst) and (fUseSeparatWL) then begin fWatchlist:=varWatchlists.FindOrCreate('Wa:ETF-Momentum-Sortlist'); fWatchlist.Clear(); fFirst:=false; end; Eintrag hinzufügen if (fWatchlist<>nil) then begin if (not fUseSeparatWL) then fWatchItem:=fWatchlist.List.FindISIN(fItem.SubItems[pISINColumn]) else begin fWatchItem:=TWatchListItem.Create(itStock); fWatchlist.List.Add(fWatchItem); end; if (fWatchItem<>nil) then begin fWatchItem.CompareDate:=Now; //itWatchItem.Comment:='..'; fWatchItem.PosNr:=StrToFloat(fItem.SubItems[pSumColumn]); end; end; 13 varDepot TCalculatedDepotItems  Zugriff auf alle berechneten Depot-Positionen mit Stückzahl, gemittelten Preis, letzter Transaktion etc. 14 varStops TStopRates Zugriff auf alle definierten Stopps im Programm für Titel. Dabei enthält die Liste nur definierte Stopps d.h. Titel müssen keine Stopps haben. Stopps sind unabhängig von Depotpositionen. 15 varProgramSettings TProgramSettings  Zugriff auf alle internen Programmeinstellungen wie Schriftgrößen, Kalkulationsbasis etc. Verwende die offizielle Programmeinstellung für die KGV-Berechnung d.h. aktuelles Basisjahr (0), kommendes Jahr etc. function calcPointsKGVRAW: Double; begin Result:=itStock.KGV(varProgramSettings.ErgBasis); end; 16 varStockExchanges TStockExchanges Zugriff auf die definierten Börsen wie F, Nasdaq, Xetra 17 varINetVars TINetVars Zugriff auf die definierten Aktualisierungs-Internetvariablen 18 varINetAddrs TINetAddrs Zugriff auf die definierten Aktualisierungs-Internetadressen 19 varAssets TAssets Zugriff auf die definierten Asset-Klassen 20 varStrategy TStrategy Zugriff auf alle definierten Strategien 21 varNNetze TNets Zugriff auf alle definierten Vorhersage-Modelle 22 varAccounts TAccounts Zugriff auf alle Konten 23 varImpFormate TImpFormats  Zugriff auf alle Importformate 24 varTradeMethods TTradeMethods 25 varAssessments TAssessments 26 varSparplaene TDepotSavingPlans  Zugriff auf die Sparpläne 27 varINetUpdateGroups TINetUpdateGroups Zugriff auf die Kursaktualisierungsgruppen Registrierung von Variablen und Kontext im Detail für das Scripting-Studio Version 19.3.2 with Scripter do begin LibOptions.SearchPath.Add(IDEEngine.BasePath); LibOptions.SourceFileExt := '.script'; LibOptions.CompiledFileExt := '.psc'; Scripter.OptionExplicit := false; logList.Items.Clear; Scripter.AddObject('varApplication', Application); Scripter.AddObject('varParamCombobox', fAdvCombobox); Scripter.AddObject('varParamCheckbox', fAdvCheckbox); Scripter.DefineClassByRTTI(TApplication); Scripter.DefineClassByRTTI(TBasisobject); // ,roInclude,false,'TBasisObject',[mvPublic,mvPublished] Scripter.DefineClassByRTTI(TAdvListView); Scripter.DefineClassByRTTI(TListItems); Scripter.DefineClassByRTTI(TStrings); Scripter.DefineClassByRTTI(TListItem); Scripter.DefineClassByRTTI(TListGroup); Scripter.DefineClassByRTTI(TListGroups); Scripter.DefineClassByRTTI(TStringList); Scripter.AddObject('varLog', flogList); Scripter.DefineClassByRTTI(TListColumns); Scripter.DefineClassByRTTI(TListColumn); Scripter.AddObject('varPanelStatus', fStatusPanel); Scripter.AddObject('varPanelProgress', fProgressPanel); Scripter.AddVariable('varIsCanceled', fIsCanceled); Scripter.DefineClassByRTTI(TStocks); Scripter.DefineClassByRTTI(TAsset); Scripter.DefineClassByRTTI(TAssets); Scripter.DefineClassByRTTI(TAutoImports); Scripter.DefineClassByRTTI(TCalculatedDepotAccount); Scripter.DefineClassByRTTI(TCalculatedDepotAccounts); Scripter.DefineClassByRTTI(TCalculatedDepotItem); Scripter.DefineClassByRTTI(TCalculatedDepotItems); Scripter.DefineClassByRTTI(TCandle); Scripter.DefineClassByRTTI(TCandleFormation); Scripter.DefineClassByRTTI(TChartindicator); Scripter.DefineClassByRTTI(TDepotSavingPlan); Scripter.DefineClassByRTTI(TDepotSavingPlans); Scripter.DefineClassByRTTI(TDynamicFilter); Scripter.DefineClassByRTTI(TDynamicFilterCondition); Scripter.DefineClassByRTTI(TDynamicFilterConditions); Scripter.DefineClassByRTTI(TDynamicFilterConditionTree); Scripter.DefineClassByRTTI(TDynamicFilterConditionTrees); Scripter.DefineClassByRTTI(TDynamicFilterResult); Scripter.DefineClassByRTTI(TDynamicFilterResults); Scripter.DefineClassByRTTI(TDynamicFilters); Scripter.DefineClassByRTTI(TEnhancedList); Scripter.DefineClassByRTTI(TFilterTaipan); Scripter.DefineClassByRTTI(TFilterTaipanItem); Scripter.DefineClassByRTTI(THelperAverage); Scripter.DefineClassByRTTI(THTMLParser); Scripter.DefineClassByRTTI(TIAroon); Scripter.DefineClassByRTTI(TIBollinger); Scripter.DefineClassByRTTI(TICandleFormationen); Scripter.DefineClassByRTTI(TICandleFormationenCache); Scripter.DefineClassByRTTI(TICCI); Scripter.DefineClassByRTTI(TIChaikin); Scripter.DefineClassByRTTI(TICoppock); Scripter.DefineClassByRTTI(TIDMI); Scripter.DefineClassByRTTI(TIDSStochastik); Scripter.DefineClassByRTTI(TIForceIndex); Scripter.DefineClassByRTTI(TIGDEMA); Scripter.DefineClassByRTTI(TIGDUmsatz); Scripter.DefineClassByRTTI(TIHistVol); Scripter.DefineClassByRTTI(TIMACD); Scripter.DefineClassByRTTI(TIMFI); Scripter.DefineClassByRTTI(TIMomentum); Scripter.DefineClassByRTTI(TImpFormat); Scripter.DefineClassByRTTI(TImpFormats); Scripter.DefineClassByRTTI(TIndicator); Scripter.DefineClassByRTTI(TIndicatorGroup); Scripter.DefineClassByRTTI(TIndicatorGroups); Scripter.DefineClassByRTTI(TIndicatorParam); Scripter.DefineClassByRTTI(TIndicatorParams); Scripter.DefineClassByRTTI(TIndicatorSignals); Scripter.DefineClassByRTTI(TINegativeVolumeIndex); Scripter.DefineClassByRTTI(TInetAddr); Scripter.DefineClassByRTTI(TINetAddrs); Scripter.DefineClassByRTTI(TINetUpdateGroup); Scripter.DefineClassByRTTI(TINetUpdateGroups); Scripter.DefineClassByRTTI(TINetVar); Scripter.DefineClassByRTTI(TINetVars); Scripter.DefineClassByRTTI(TINewHigh); Scripter.DefineClassByRTTI(TINewLow); Scripter.DefineClassByRTTI(TINNKorrelation); Scripter.DefineClassByRTTI(TINNPrognose); Scripter.DefineClassByRTTI(TInternetProperties); Scripter.DefineClassByRTTI(TIntSignalIndicatorCache); Scripter.DefineClassByRTTI(TIOnBalanceVolume); Scripter.DefineClassByRTTI(TIPFE); Scripter.DefineClassByRTTI(TIPositiveVolumeIndex); Scripter.DefineClassByRTTI(TIPSAR); Scripter.DefineClassByRTTI(TIPvt); Scripter.DefineClassByRTTI(TIRAVI); Scripter.DefineClassByRTTI(TIRMI); Scripter.DefineClassByRTTI(TIRSI); Scripter.DefineClassByRTTI(TIRSL); Scripter.DefineClassByRTTI(TIRWI); Scripter.DefineClassByRTTI(TISignalIndicator); Scripter.DefineClassByRTTI(TISignalIndicatorCache); Scripter.DefineClassByRTTI(TISignalIndicators); Scripter.DefineClassByRTTI(TIStdDev); Scripter.DefineClassByRTTI(TIStochastik); Scripter.DefineClassByRTTI(TITrix); Scripter.DefineClassByRTTI(TITRWinkel); Scripter.DefineClassByRTTI(TITSF); Scripter.DefineClassByRTTI(TIVHF); Scripter.DefineClassByRTTI(TIVolumeNotis); Scripter.DefineClassByRTTI(TIVolumePriceTrend); Scripter.DefineClassByRTTI(TIWilderVol); Scripter.DefineClassByRTTI(TParamEnhancedList); Scripter.DefineClassByRTTI(TProfitStop); Scripter.DefineClassByRTTI(TProgramSettings); Scripter.DefineClassByRTTI(TProperties); Scripter.DefineClassByRTTI(TSegment); Scripter.DefineClassByRTTI(TSegments); Scripter.DefineClassByRTTI(TSignalItem); Scripter.DefineClassByRTTI(TSplit); Scripter.DefineClassByRTTI(TSplits); Scripter.DefineClassByRTTI(TStock); Scripter.DefineClassByRTTI(TStockExchange); Scripter.DefineClassByRTTI(TStockExchanges); Scripter.DefineClassByRTTI(TStockNetValue); Scripter.DefineClassByRTTI(TStockNetValues); Scripter.DefineClassByRTTI(TStockNews); Scripter.DefineClassByRTTI(TStockNewsList); Scripter.DefineClassByRTTI(TStockProfile); Scripter.DefineClassByRTTI(TStockProfiles); Scripter.DefineClassByRTTI(TStocks); Scripter.DefineClassByRTTI(TStockVariable); Scripter.DefineClassByRTTI(TStockVariables); Scripter.DefineClassByRTTI(TStopRate); Scripter.DefineClassByRTTI(TStopRates); Scripter.DefineClassByRTTI(TStrategy); Scripter.DefineClassByRTTI(TStringParser); Scripter.DefineClassByRTTI(TTaipanCatalogItem); Scripter.DefineClassByRTTI(TTaipanCatalogItems); Scripter.DefineClassByRTTI(TTradeMethod); Scripter.DefineClassByRTTI(TTradeMethods); Scripter.DefineClassByRTTI(TTradingSystem); Scripter.DefineClassByRTTI(TTradingSystemMetricHelper); Scripter.DefineClassByRTTI(TTradingSystemMetrics); Scripter.DefineClassByRTTI(TTradingSystemThread); Scripter.DefineClassByRTTI(TTradingSystemTrades); Scripter.DefineClassByRTTI(TTrailingStop); Scripter.DefineClassByRTTI(TWatchlist); Scripter.DefineClassByRTTI(TWatchlistItem); Scripter.DefineClassByRTTI(TWatchlistItems); Scripter.DefineClassByRTTI(TWatchlists); Scripter.DefineClassByRTTI(THistoryItem); Scripter.DefineClassByRTTI(TKurse); Scripter.AddObject('varStocks', Stocks); Scripter.AddConstant('ctTrendfolger', ctTrendfolger); Scripter.AddConstant('typMA', typMA); Scripter.AddConstant('cRMI', cRMI); Scripter.AddConstant('cCandlesticks', cCandlesticks); Scripter.AddConstant('cMA', cMA); Scripter.AddConstant('cBollinger', cBollinger); Scripter.AddConstant('cPSAR', cPSAR); Scripter.AddConstant('cGDUmsatz', cGDUmsatz); Scripter.AddConstant('cMomentum', cMomentum); Scripter.AddConstant('cRSI', cRSI); Scripter.AddConstant('cStochastik', cStochastik); Scripter.AddConstant('cChaikin', cChaikin); Scripter.AddConstant('cDSStochastik', cDSStochastik); Scripter.AddConstant('cMFI', cMFI); Scripter.AddConstant('cCoppock', cCoppock); Scripter.AddConstant('cRSL', cRSL); Scripter.AddConstant('cMACD', cMACD); Scripter.AddConstant('cTRIX', cTRIX); Scripter.AddConstant('cCCI', cCCI); Scripter.AddConstant('cRMI', cRMI); Scripter.AddConstant('cPFE', cPFE); Scripter.AddConstant('cTSF', cTSF); Scripter.AddConstant('cPVT', cPVT); Scripter.AddConstant('cNewHigh', cNewHigh); Scripter.AddConstant('cNewLow', cNewLow); Scripter.AddConstant('cStdDev', cStdDev); Scripter.AddConstant('cHistVol', cHistVol); Scripter.AddConstant('cVHF', cVHF); Scripter.AddConstant('cWilderVOl', cWilderVOl); Scripter.AddConstant('cADX', cADX); Scripter.AddConstant('cRAVI', cRAVI); Scripter.AddConstant('cTRWinkel', cTRWinkel); Scripter.AddConstant('cRWI', cRWI); Scripter.AddConstant('cAroon', cAroon); Scripter.AddConstant('cNNKorrelation', cNNKorrelation); Scripter.AddConstant('cNNPrognose', cNNPrognose); Scripter.AddConstant('cForceIndex', cForceIndex); Scripter.AddConstant('cOnBalanceVolume', cOnBalanceVolume); Scripter.AddConstant('cVolumePriceTrend', cVolumePriceTrend); Scripter.AddConstant('cNegativeVolumeIndex', cNegativeVolumeIndex); Scripter.AddConstant('cPositivVolumeIndex', cPositivVolumeIndex); Scripter.AddConstant('cVolumeNotisV', cVolumeNotisV); Scripter.DefineClassByRTTI(TIndicator); Scripter.DefineClassByRTTI(TChartindicator); Scripter.DefineClassByRTTI(TISignalIndicator); Scripter.DefineClassByRTTI(TIRMI); Scripter.DefineClassByRTTI(TIndicatorGroups); Scripter.DefineClassByRTTI(TIndicatorParams); Scripter.DefineClassByRTTI(TIndicatorParam); Scripter.DefineClassByRTTI(TIndicatorSignals); Scripter.AddObject('varIndicators', IndicatorGroups); Scripter.DefineClassByRTTI(TSegments); Scripter.DefineClassByRTTI(TSegment); Scripter.AddObject('varSegments', Segments); Scripter.DefineClassByRTTI(TTransaction); Scripter.DefineClassByRTTI(TTransactions); Scripter.DefineClassByRTTI(TAssessments); Scripter.AddObject('varTransactions', Transactions); Scripter.DefineClassByRTTI(TWatchlist); Scripter.DefineClassByRTTI(TWatchlists); Scripter.DefineClassByRTTI(TWatchlistItems); Scripter.DefineClassByRTTI(TWatchlistItem); Scripter.AddObject('varWatchlists', Watchlists); Scripter.DefineClassByRTTI(TCalculatedDepotItems); Scripter.DefineClassByRTTI(TCalculatedDepotItem); Scripter.AddObject('varDepot', CalculatedDepotItems); Scripter.DefineClassByRTTI(TStoprate); Scripter.AddObject('varStops', StopRates); Scripter.AddObject('varProgramSettings', ProgramSettings); Scripter.AddObject('varStockExchanges', StockExchanges); Scripter.AddObject('varINetVars', INetVars); Scripter.AddObject('varINetAddrs', INetAddrs); Scripter.AddObject('varAssets', Assets); Scripter.AddObject('varStrategy', Strategy); Scripter.AddObject('varNNetze', NNetze); Scripter.AddObject('varAccounts', Accounts); Scripter.AddObject('varImpFormate', ImpFormate); Scripter.AddObject('varTradeMethods', TradeMethods); Scripter.AddObject('varAssessments', Assessments); Scripter.AddObject('varSparplaene', Sparplaene); Scripter.AddObject('varINetUpdateGroups', INetUpdateGroups); end; Alle TAdv* Objekte sind genauer durch den Komponentenhersteller beschrieben und können aus Lizenzgründen auch von mir nicht genauer aufgegriffen werden. Siehe hierzu unter:  https://www.tmssoftware.com/site/tmspack.asp Automatische Stammdaten-Korrektur-Script als Beispiel Use-Case- Alle Titel entweder exklusiv oder zusätzlich dem Archiv zuordnen. uses Common; procedure doSetup begin ... end; procedure doRun; var litStock : TStock; var lArchiveSegment: TSegment; var lArchiveSegmentBitMask: TBitmask; begin (* Alle Werte in Archiv. *) lArchiveSegment:=varSegments.ItemsName['Archiv']; lArchiveSegmentBitMask:=lArchiveSegment.getNrAsBitMask; for idxStock:=1 to varStocks.Count do begin litStock:=varStocks.Items[idxStock-1]; if (varSegments.getAndToInternalNrAsBool( litStock.StockSegments, lArchiveSegmentBitMask)) then begin (* Alle Werte zusätzlich dem Archiv zuordnen *) litStock.StockSegments:=varSegments.getORToInternalNr( litStock.StockSegments, lArchiveSegmentBitMask); (* oder exklusiv d.h. alle Werte nur ins Archiv verschieben itStock.StockSegments:=lArchiveSegmentBitMask; *) end; end; end; begin doSetup(); doRun(); end; Ab der 21.6.x Version werden die Markt und Watchlisten-Zuordnungen über Bitmasken zugeordnet. Diese sind vom Typ TBitmask: type   TBitmask = record     BitFields: Array[1..8] of UInt64;     const MaxFields = 8;     const MaxBit = MaxFields*64-1;     class operator Add(const v1, v2: TBitmask): TBitmask;     class operator Equal(const v1, v2: TBitmask): Boolean;     class operator NotEqual(const v1, v2: TBitmask): Boolean;   end align 16; Das komplette Zurücksetzen eines Titels kann damit mit folgender Konstante erfolgen: const cZeroBitmask : TBitmask = ( Bitfields: (0,0,0,0,0,0,0,0) ); Beispielzuordnungen als Konstante sind z.B.       cEuroStoxx50: TBitmask = (Bitfields: (16,0,0,0,0,0,0,0));       cNasdaq         : TBitmask = (Bitfields: (1 shl 12,0,0,0,0,0,0,0)); Folgende Methoden für alle von TEnhancedList abgegleiteten Klassen z.B. TSegments, TWatchlists, TStocks stehen zur Verfügung: class function getORToInternalNr(orValue, Nr: TBitmask): TBitmask; class function getORToNr(orValue, Nr: Int64): Int64; class function getXORToInternalNr(xorValue, Nr: TBitmask): TBitmask; class function getAndToInternalNr(andValue, Nr: TBitmask): TBitmask; class function getAndToInternalNrAsBool(andValue, Nr: TBitmask): Boolean; class function getAndToNrAsBool(andValue, Nr: Int64): Boolean; class function getAndNotToInternalNr(Nr, andNotValue: TBitmask): TBitmask; An den Objektklassen selbst stehen zur Umrechnung immer zur Verfügung: function PrimaryKeyID: Int64; virtual; function getNrAsBitMask: TBitmask; class function convertBitFieldToMask( Nr: Int64 ): TBitmask; class function convertToMask( Nr: Int64 ): TBitmask; Scripting-Studio-Editor und Bedienung (1) Auswahl des aktiven Scriptes Es werden beim Laden eines Filter immer gleichzeitig drei Skripte geladen, um das spätere Handling deutlich zu vereinfachen: Speicherung unter Titel Zielstellung Sichtbarkeit \Daten\Scripts\.script Aktiver Filter Produktiver Filter Ja (ab 2.6) in den Filtermasken im Frontend außerhalb des Scripting-Studios \Daten\Scripts\.script-dev Aktiver Filter ("Spielwiese") Test/Entwicklungsversion des produktiven Filters für Weiterentwicklungen, ohne den produktiven "Filter" kaputt zu entwickeln. Jeder Filter besitzt immer einen produktive und eine Entwicklungs(Sandbox)-Version. Eine Entwicklungsversion kann zur Produktiv-Version gemacht werden (wird hier kopiert) über das Hauptmenü "Projekte / Entwicklungsversion live nehmen". Nein nur im Scripting-Studio \Daten\Scripts\Common.script Gemeinsame Bibliothek Hier sollte gemeinsam genutzte Funktionen und Hilfsroutinen ausgelagert werden, um effektiv in allen Filter zu arbeiten und Redundanzen zu vermeiden. Da auch das gegenseitige Einbinden der Standard-Scripte erlaubt ist, dient diese Sonderbehandlung aber der Effizienzsteigerung, um hier gezielte wiederverwendbare Funktionen und Procedures zu verlagern, um die eigentlichen Filter schlank und effizient zu halten. Nein nur im Scripting-Studio \Daten\Scripts\Common.script-dev Gemeinsame Bibliothek ("Spielwiese") Test/Entwicklungsversion der gemeinsam genutzten Bibliothek Nein nur im Scripting-Studio Hinweise zu Datensicherung und -Ablage Da in Scripten sehr viel Zeit und Aufwand gesteckt werden kann, ist die Datensicherung nicht zu unterschätzen. Aktuell umgesetzt ist daher die Erstellung einer automatisches Backup-Version mit -backup-YYYYMMDD-HHMM bei jedem Speichervorgang (). Zu einem späteren Zeitpunkt ist auch die Synchronisation mit eigenen Dropbox-Instanzen vorgesehen. Aktuell werden diese Sicherungsdateien zu einem Script wieder gelöscht, wenn eine Script-Version "Verifiziert" wird (siehe Kontextmenü zu einem Filtereintrag (r.Maustaste über einen Filternamen)).  (1a) Einstellungen Unterhalb der Script-Auswahl findet sich ein kleines ein/ausklappbares Pannel "Einstellungen". Für weitere Ausbaustufen wurde sofort ein Einstellungs-Grid angelegt, was praktisch unendlich fortgeführt werden kann durch seine Scrollfähigkeit. Beim Start sind nur wenige Einstellungen vorhanden: Codebeispiele ausführbar: Dies bezieht sich auf die unter (4) gezeigten Code-Beispiele, die so beeinflusst werden. Im Standard sind die Beispiele nur als Hinweise für die abzubildende Mindeststruktur gedacht. Für die Sandbox ist es aber wahrscheinlich interessant auch lauffähige Codebeispiele zu haben. Die Einstellung wird geändert durch Klick in die Wert-Spalte, wo sich dann eine entsprechende Drop-Down-Box öffnet Code-Folding nutzen: Im Programm können dann alle begin..end - Blöcke ein- und ausgeklappt werden. Dies erleichtert das Handling bei längeren Skripten. (2) Bibliotheks-Zugriff Um die Entwicklung zu unterstützen werden zwei Grundkonzepte mit unterstützt: Unterscheidung zwischen Entwicklung (Sandbox) und aktuell produktivem Code Unterstützung von Bibliotheken insb. auch gemeinsam genutzter Bibliotheken zwischen den unterschiedlichen Scripten  Mit Wechsel zwischen den Reitern wird zwischen den verschiedenen dahinterliegenden Code-Fragmenten gewechselt. (3) Code Hier befindet sich der Quelltexteditor der analog einem Notepad funktioniert mit den vorhandenen Tastenkombinationen (Strg-C-Kopieren, Strg-V-Einfügen etc.). Die Besonderheit ist hier, dass mit dem vorhandenen Code ein automatische Code-Highlighting erfolgt d.h. Schlüsselwörter oder Strukturen werden automatisch hervorgehoben in Schriftart und Form. So werden Kommentare beispielsweise immer kursiv/blau dargestellt. Für die Entwicklung sind besonders folgende Funktionen relevant: Strg + "." zeigt die aktuell gültigen Funktionen/Konstanten/Variablen/Methoden an ( ) nach einer Procedure oder Funktion zeigt alle gültigen Werte an Übergreifend unabhängig vom Quell-Code kann mit: F8 - Der Quellcode überprüft werden. Fehler werden in der Statusleiste direkt angezeigt und der Cursor springt automatisch zur Fehlerstelle F9 - Der Quellcode wird überprüft und danach ausgeführt.  Im Datenverzeichnis wird im Erfolgsfall unter Unitname.PSC der übersetzte Quellcode angelegt und ab diesem Zeitpunkt kann dieser Filter als Bibliothek in anderen benutzt werden über "uses " (4) Ausgabe Dies ist eigentlich eines der Highlights der Umsetzung und ist auch bisher nur eine erste Version, die spätere deutlich ausgebaut wird. Ziel ist es die Ergebnisse aus einem Filter-Lauf übersichtlich und performant und unmittelbar darzustellen. Die Darstellung wird dabei durch den Code festgelegt d.h. welche Spalten, welcher Detaillierungsgrad, welche Sortierungen und welche Darstellungs-Gruppierungen genutzt werden sollen. In der Ausgabe wird auf eine spezielle zugreifbare Komponente zugegriffen die folgende Eigenschaften unterstützt: Nutzung von Gruppen, um Ergebnisse im Filtervorgang zu gruppieren. Im Standard sind aktuell 3 Gruppen angelegt Ein/Ausklappen von Gruppen Nutzung von Checkbox-Markierungen  Mehrspaltiges Layout, womit Informationen anders und strukturiert ausgegeben werden können (5) Sourcecode-Explorer Der Source-Explorer versucht zeitnah synchron zum Quellcode die Struktur des Skriptes wiederzugeben, wobei unterschieden wird nach procedures: Alle Funktionen und Proceduren im Code, wobei Funktionen mit gelb markiert werden und proceduren mit grün uses: Alle eingebundenen Fremdbibliotheken. Dies kann die Common-Bibliothek sein (siehe (1)) oder alle anderen vorhandenen Skripte variables: Alle nicht lokalen Variablen (innerhalb einer procedure oder function definiert) werden hier gezeigt. Mit Doppelklick auf einen Eintrag springt der Cursor automatisch an die zugehörige Programmcode-Position. (6) Code-Snippet-Beispiele zur Übernahme Dies sind aktuell nicht erweiterbare Code-Beispiele (TODO: Pflege sollte außerhalb der IDE möglich sein und auch über Updates ermöglicht werden z.B. ScriptStudio.MOD). Mit Doppelklick auf einen Eintrag wird das Codebeispiel übernommen. Aktuell existiert eine Einstellung unter (1), um die Beispiele entweder nur als Struktur oder lauffähig zu verwenden.